19.07.2026
Die Verkehrsinfrastruktur ist seit jeher die Lebensader Graubündens und die Voraussetzung für die dezentrale Besiedlung unseres Kantons. Die Strecken der Rhätischen Bahn wurden einst in nur 25 Jahren gebaut. Wir dürfen dankbar sein, dass unsere Vorfahren mit Pioniergeist und Mut diese beeindruckenden Infrastrukturen geschaffen haben. Die Viadukte, Tunnels und Trassen prägen Graubünden ebenso wie unsere Kultur und Kulinarik. Die 385 Kilometer Bahnstrecke der RhB sowie das weitverzweigte Strassennetz von rund 4700 Kilometern sind unverzichtbar. Allein im Tiefbau investiert die öffentliche Hand jährlich rund eine halbe Milliarde Franken. Auf diese gut erhaltene Infrastruktur dürfen wir stolz sein.
Weiterlesen … Gemeinsam für künftige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
09.07.2026
Graubünden braucht eine starke Verkehrsinfrastruktur.Wie bleibt unser Kanton auch künftig wirtschaftlich erfolgreich und für Menschen sowie Unternehmen gut erreichbar? In seiner aktuellen Gastkolumne im Bündner Tagblatt zeigt unser Direktor Maurus Blumenthal auf, weshalb leistungsfähige Strassen- und Bahnverbindungen die wirtschaftliche Lebensader Graubündens sind. Er fordert klare Prioritäten, starke Allianzen und langfristige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Dabei geht es nicht nur um Mobilität, sondern um Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Tourismus und die Zukunft unserer Regionen.
Weiterlesen … Die wirtschaftliche Lebensader Graubündens
11.05.2026
Angesichts der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Zuwanderungsmüdigkeit der Schweizer Bevölkerung muss das inländische Arbeitskräftepotenzial besser genutzt werden. Davon profitieren sowohl die Wirtschaft als auch der staatliche Finanzhaushalt. Auch wenn sich die Konjunktur aktuell abschwächt, hat die Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge erst begonnen und wird noch rund 15 Jahre andauern. Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen und kann, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative, nicht allein durch Migration gelöst werden.
Weiterlesen … Erwerbsarbeit stärken, Staatshaushalt entlasten
04.05.2026
Am 14. Juni wählt die Bündner Stimmbevölkerung die Regierung und den Grossen Rat neu. Dabei stellt sich die Frage, wer die Bündner Wirtschaft am besten vertritt. «Nur Unternehmer/innen haben den Mut, um den Ausbau von Regulierungen, Bürokratie und neuen Verwaltungsstellen zu bremsen», sagt BGV-Direktor Maurus Blumenthal in seinem Kommentar im «Bündner Gewerbe».
Weiterlesen … «Geschätzte Mitglieder, wählen Sie Unternehmer/innen»
04.02.2026
Der Bündner Gewerbeverband (BGV) hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Entgegen manchen Behauptungen ist der BGV weder SVP-gesteuert noch grundsätzlich gegen einen sinnvollen Service public. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder und haben einen wohlüberlegten Entscheid gefällt. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Sie ist schlicht unfair. Besonders Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen wie Detailhandel oder Garagisten werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis. Sie ist eine reale finanzielle Belastung für den Handel.
Weiterlesen … «Für eine faire Medienabgabe und einen zeitgemässen Auftrag»
02.02.2026
Der Bündner Gewerbeverband hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Die geräteunabhängige TV- und Radioabgabe für Unternehmen wurde 2015 mit nur rund 3000 Stimmen Unterschied vom Stimmvolk angenommen. Sie ist schlicht unfair. Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen, wie Detailhandel oder Garagisten, werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis: Sie ist eine reale finanzielle Belastung.
Weiterlesen … Warum der BGV Ja zur SRG-Initiative sagt
12.01.2026
Als Präsident des Bündner Gewerbeverbandes sage ich es klar und ohne Umschweife: Graubündens Wirtschaft steht im Jahr 2026 nicht vor einemAbsturz. Aber sie steht vor einer Bewährungsprobe. Stabilität ist kein Selbstläufer. Sie entsteht nur dann, wenn wir bereit sind, Probleme offen anzusprechen und entschlossen zu handeln. Genau diese Entschlossenheit hat in den letzten Jahren zu oft gefehlt.
Weiterlesen … Graubünden braucht Mut zum Handeln!
11.11.2025
Im Rahmen der Vernehmlassung hat sich der Bündner Gewerbeverband (BGV) mit den neuen Verträgen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) auseinandergesetzt und dabei eine kritische Haltung eingenommen. Die Verträge bieten Chancen, bergen jedoch erhebliche Risiken. Besonders kritisch betrachten der Bündner Gewerbeverband den drohenden Regulierungsdruck infolge der dynamischen Rechtsübernahme. Wirksame flankierende Massnahmen sind meines Erachtens unabdingbar, um KMU (kleine und mittlere Unternehmen) und Gewerbe vor negativen Folgen zu schützen.
Weiterlesen … Chancen, aber auch Risiken
31.10.2025
Der Kanton Graubünden befindet sich weiterhin in einer soliden finanziellen Lage. Seit über 20 Jahren schreibt er laufend schwarze Zahlen. Hauptgründe dafür sind einerseits steigende Steuererträge, andererseits die finanzpolitischen Richtwerte, die jährlich zu haushaltspolitischer Disziplin verpflichten.
Weiterlesen … Die gute finanzielle Ausgangslage nutzen
15.08.2025
Bei der Beurteilung der neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU ist Sachlichkeit geboten. Chancen wie Risiken sind nüchtern und realistisch einzuschätzen. Internationale Verträge dienen nicht der Freundlichkeit, sondern den Interessen der jeweiligen Vertragsparteien. Auch im Zusammenhang mit den neuen EU-Verträgen gilt das Bonmot von Charles de Gaulle: «Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.»
Weiterlesen … Flankierende Massnahmen gegen EU-Regulierungen