Kommentar




Erwerbsarbeit stärken, Staatshaushalt entlasten

11.05.2026

Angesichts der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Zuwanderungsmüdigkeit der Schweizer Bevölkerung muss das inländische Arbeitskräftepotenzial besser genutzt werden. Davon profitieren sowohl die Wirtschaft als auch der staatliche Finanzhaushalt. Auch wenn sich die Konjunktur aktuell abschwächt, hat die Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge erst begonnen und wird noch rund 15 Jahre andauern. Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen und kann, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative, nicht allein durch Migration gelöst werden.

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«Geschätzte Mitglieder, wählen Sie Unternehmer/innen»

04.05.2026

Am 14. Juni wählt die Bündner Stimmbevölkerung die Regierung und den Grossen Rat neu. Dabei stellt sich die Frage, wer die Bündner Wirtschaft am besten vertritt. «Nur Unternehmer/innen haben den Mut, um den Ausbau von Regulierungen, Bürokratie und neuen Verwaltungsstellen zu bremsen», sagt BGV-Direktor Maurus Blumenthal in seinem Kommentar im «Bündner Gewerbe».

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«Für eine faire Medienabgabe und einen zeitgemässen Auftrag»

04.02.2026

Der Bündner Gewerbeverband (BGV) hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Entgegen manchen Behauptungen ist der BGV weder SVP-gesteuert noch grundsätzlich gegen einen sinnvollen Service public. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder und haben einen wohlüberlegten Entscheid gefällt. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Sie ist schlicht unfair. Besonders Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen wie Detailhandel oder Garagisten werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis. Sie ist eine reale finanzielle Belastung für den Handel.

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Warum der BGV Ja zur SRG-Initiative sagt

02.02.2026

Der Bündner Gewerbeverband hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Die geräteunabhängige TV- und Radioabgabe für Unternehmen wurde 2015 mit nur rund 3000 Stimmen Unterschied vom Stimmvolk angenommen. Sie ist schlicht unfair. Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen, wie Detailhandel oder Garagisten, werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis: Sie ist eine reale finanzielle Belastung.


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Graubünden braucht Mut zum Handeln!

12.01.2026

Als Präsident des Bündner Gewerbeverbandes sage ich es klar und ohne Umschweife: Graubündens Wirtschaft steht im Jahr 2026 nicht vor einemAbsturz. Aber sie steht vor einer Bewährungsprobe. Stabilität ist kein Selbstläufer. Sie entsteht nur dann, wenn wir bereit sind, Probleme offen anzusprechen und entschlossen zu handeln. Genau diese Entschlossenheit hat in den letzten Jahren zu oft gefehlt.


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Chancen, aber auch Risiken

11.11.2025

Im Rahmen der Vernehmlassung hat sich der Bündner Gewerbeverband (BGV) mit den neuen Verträgen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) auseinandergesetzt und dabei eine kritische Haltung eingenommen. Die Verträge bieten Chancen, bergen jedoch erhebliche Risiken. Besonders kritisch betrachten der Bündner Gewerbeverband den drohenden Regulierungsdruck infolge der dynamischen Rechtsübernahme. Wirksame flankierende Massnahmen sind meines Erachtens unabdingbar, um KMU (kleine und mittlere Unternehmen) und Gewerbe vor negativen Folgen zu schützen.


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Die gute finanzielle Ausgangslage nutzen

31.10.2025

Der Kanton Graubünden befindet sich weiterhin in einer soliden finanziellen Lage. Seit über 20 Jahren schreibt er laufend schwarze Zahlen. Hauptgründe dafür sind einerseits steigende Steuererträge, andererseits die finanzpolitischen Richtwerte, die jährlich zu haushaltspolitischer Disziplin verpflichten.


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Flankierende Massnahmen gegen EU-Regulierungen

15.08.2025

Bei der Beurteilung der neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU ist Sachlichkeit geboten. Chancen wie Risiken sind nüchtern und realistisch einzuschätzen. Internationale Verträge dienen nicht der Freundlichkeit, sondern den Interessen der jeweiligen Vertragsparteien. Auch im Zusammenhang mit den neuen EU-Verträgen gilt das Bonmot von Charles de Gaulle: «Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.»

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