Politik aktuell


Nein zur Nachhaltigkeits- initiative – Graubünden braucht Lösungen, nicht Symbolpolitik

26.05.2026

Als Präsident des Bündner Gewerbeverbands sage ich klar, die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» ist der falsche Weg für unseren Kanton. Unsere Unternehmen kämpfen bereits heute mit einem ausgeprägten Fachkräftemangel. Ob im Bau, im Gewerbe, in der Hotellerie, in der Gastronomie, im Gesundheitswesen oder in vielen weiteren Branchen: Es fehlen Menschen, die anpacken, Verantwortung übernehmen und unsere Wirtschaft tragen.

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Wirtschaftsfreudliche Kandidat/innen Grosser Rat

13.05.2026

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden empfehlen 113 Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund der Wahlhilfe der Wirtschaft zur Wahl in den Grossen Rat.

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Wahlhilfe der Wirtschaft

08.05.2026

Am 14. Juni wählt die Bündner Stimmbevölkerung Regierung und Grossen Rat neu. Dabei stellt sich die Frage, wer die Bündner Wirtschaft am besten vertritt. Mit der Wahlhilfe der Wirtschaft in Zusammenarbeit mit Smartvote unterstützen wir unsere Mitglieder bei der Entscheidungsfindung. Sorgen Sie mit Ihrer Wahl dafür, dass die Anliegen der Bündner Wirtschaft in Regierung und Grossem Rat künftig besser vertreten sind – jede Stimme zählt.

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Gewerbeverband sagt Nein zur 10-Millionen-Inititiative

25.04.2026

Der Kantonalvorstand des Bündner Gewerbeverbands (BGV) hat die Nein-Parole zur 10-Millionen-Initiative gefasst. Graubünden ist aufgrund der negativen demografischen Entwicklung auf eine stabile Zuwanderung in den Arbeitsmarkt angewiesen. Die Initiative würde diese stark einschränken und hätte für das Bündner Gewerbe, insbesondere im Tourismus- und Bausektor, erhebliche negative Folgen.

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Kantonale Wahlen 2026: Podiumsdiskussion mit den Regierungsratskandidatinnen und -Kandidaten

10.04.2026

Am Montag, 11. Mai 2026, findet die Podiumsdiskussion zu Wirtschaftsthemen mit allen Kandidatinnen und Kandidaten für die Regierung in Chur statt. Die von SRF-Redaktor Fabio Theus moderierte Podiumsdiskussion mit allen acht Kandidatinnen und Kandidaten verspricht spannende Debatten. Der Anlass beginnt um 18.00 Uhr im GKB-Auditorium in Chur und ist öffentlich zugänglich. Das Publikum kann sich interaktiv in die Debatte einbringen und ist im Anschluss zu einem Netzwerkapéro eingeladen. Die Podiumsdiskussion wird von den Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden (DWGR) organisiert.

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Gesetz über die Höhere Berufsbildung gelungen

11.02.2026

An der kommenden Aprilsession des Grossen Rats ist neben der Einführung eines neuen Gesetzes über die Höhere Berufsbildung auch die Revision der Verkehrssteuer traktandiert. Der BGV unterstützt beide Vorlagen. Zahlreiche im Rahmen der Vernehmlassung geäusserte Forderungen der Dachorganisationen Wirtschaft Graubünden (DWGR) wurden aufgenommen. Bei der Revision der Verkehrssteuer sehen die DWGR jedoch weiterhin Anpassungsbedarf.

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Warum der BGV Ja zur SRG-Initiative sagt

02.02.2026

Der Bündner Gewerbeverband hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Die geräteunabhängige TV- und Radioabgabe für Unternehmen wurde 2015 mit nur rund 3000 Stimmen Unterschied vom Stimmvolk angenommen. Sie ist schlicht unfair. Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen, wie Detailhandel oder Garagisten, werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis: Sie ist eine reale finanzielle Belastung.


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BGV mit kritischer Haltung zu den EU-Verträgen

19.11.2025

Der Bündner Gewerbeverband bekennt sich zu stabilen rechtlichen Rahmen­bedingungen im Verhältnis zur EU. Die neuen EU-Verträge bieten Chancen, bergen jedoch erhebliche Risiken. Kritisch betrachtet der BGV den drohenden Regulierungsdruck infolge der dynamischen Rechtsübernahme. Wirksame flankierende Massnahmen sind unabdingbar, um KMU und Gewerbe vor den negativen Folgen zu schützen – dies ist die Forderung des BGV.


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Was ist unsere Politik?

Folgende Leitlinien stehen bei der Interessenvertretung im Zentrum:

  • Der freie Wettbewerb ist gewährleistet. Staatliche Interventionen haben in der Wirtschaftspolitik immer nur eine unterstützende Rolle.
  • Die Regelungsdichte und administrative Belastung für Unternehmen, insbesondere KMU, ist so gering wie möglich zu halten.
  • Ein langfristig gesunder Staatshaushalt bei attraktiven Rahmenbedingungen für Einwohner und Unternehmen ist gewährleistet.
  • Die Entwicklungsstrategien des Kantons (bspw. Raumentwicklung, Regierungsprogramm etc.) tragen den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Bevölkerung sowie den unterschiedlichen Gebieten des Kantons Rechnung.
  • Rechts- und Planungssicherheit ist durch ordnungspolitisch orientierte Wirtschaftspolitik zu gewährleisten.