Politik aktuell


Gesetz über die Höhere Berufsbildung gelungen

11.03.2026

An der kommenden Aprilsession des Grossen Rats ist neben der Einführung eines neuen Gesetzes über die Höhere Berufsbildung auch die Revision der Verkehrssteuer traktandiert. Der BGV unterstützt beide Vorlagen. Zahlreiche im Rahmen der Vernehmlassung geäusserte Forderungen der Dachorganisationen Wirtschaft Graubünden (DWGR) wurden aufgenommen. Bei der Revision der Verkehrssteuer sehen die DWGR jedoch weiterhin Anpassungsbedarf.

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Warum der BGV Ja zur SRG-Initiative sagt

02.02.2026

Der Bündner Gewerbeverband hat seine Ja-Parole zur SRG-Initiative nach einer seriösen und engagierten Diskussion gefasst. Ausschlaggebend war für uns die umsatzabhängige Abgabe für Unternehmen. Die geräteunabhängige TV- und Radioabgabe für Unternehmen wurde 2015 mit nur rund 3000 Stimmen Unterschied vom Stimmvolk angenommen. Sie ist schlicht unfair. Unternehmen mit hohen Umsätzen, aber tiefen Margen, wie Detailhandel oder Garagisten, werden dadurch unverhältnismässig belastet. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese Abgabe mehr als ein Ärgernis: Sie ist eine reale finanzielle Belastung.


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BGV mit kritischer Haltung zu den EU-Verträgen

19.11.2025

Der Bündner Gewerbeverband bekennt sich zu stabilen rechtlichen Rahmen­bedingungen im Verhältnis zur EU. Die neuen EU-Verträge bieten Chancen, bergen jedoch erhebliche Risiken. Kritisch betrachtet der BGV den drohenden Regulierungsdruck infolge der dynamischen Rechtsübernahme. Wirksame flankierende Massnahmen sind unabdingbar, um KMU und Gewerbe vor den negativen Folgen zu schützen – dies ist die Forderung des BGV.


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Der BGV sagt 2 x Nein

30.10.2025

Die JUSO-Initiative vom 20. November will Erbschaften und Schenkungen von über 50 Millionen Franken zu 50 Prozent besteuern und bedroht damit unsere KMU, gefährdet Arbeitsplätze und schwächt den Wirtschaftsstandort Schweiz. Die Steuereinnahmen sollen in die «sozial gerechte Bekämpfung der Klimakrise» fliessen. Die Initiative würde starke Steuerzahler vertreiben und zahlreiche Familienunternehmen gefährden. Der Kantonalvorstand des BGV stellt sich klar gegen die Initiative. Einstimmig hat sich auch für die Nein-Parole zur Service-Citoyen-Initiative ausgesprochen. Diese sieht vor, dass Personen mit Schweizer Bürgerrecht einen Dienst zugunsten der Allgemeinheit und der Umwelt in Form des Militärdienstes, des Schutzdienstes oder eines anderen, gleichwertigen Milizdienstes leisten.


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Unternehmer/innen in der Politik – Engagement mit Wirkung

02.10.2025

Am 30. September lud die Dachorganisation der Wirtschaft Graubünden (DWGR) erstmals zu einem Anlass im Saal des Grossen Rats in Chur ein, der im Zeichen eines besonderen Themas stand: Unternehmerinnen und Unternehmer machen Politik. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik diskutierten über ihre Erfahrungen und die Bedeutung eines starken unternehmerischen Engagements in der öffentlichen Verantwortung.

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Politisches Engagement von Unternehmen

16.09.2025

Rund 25 Prozent der Grossratsmitglieder haben aktuell einen unternehmerischen Hintergrund. Mit Informationen und einem Anlass möchte der BGV Unternehmer/innen und Führungspersonen motivieren, für die Grossratswahlen zu kandidieren. Denn in unserem politischen Milizsystem ist es zentral, dass sich auch Unternehmer/innen engagieren.

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Der BGV empfiehlt 2x Ja

28.08.2025

Der Kantonalvorstand des «Bündner Gewerbeverbandes» hat für die nationalen Abstimmungen vom 28. September jeweils die Ja-Parolen beschlossen. Die Abstimmungsvorlage zur Einführung einer kantonalen Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften betrifft die Reform der Wohneigentumsbesteuerung. Damit verbunden sind die Abschaffung des Eigenmietwerts sowie bisherige Steuerabzüge. Der Kantonalvorstand des BGV hat sich darum für die Abschaffung des Eigenmietwerts ausgesprochen. Gegen das e-ID-Gesetz wurde das Referendum ergriffen. Der BGV stellt sich klar hinter die Vorlage, welche bedeutende Verbesserungen gegenüber der Vorlage aus dem Jahr 2021 beinhaltet. Bereits damals hatte der BGV die Ja-Parole beschlossen, das Stimmvolk die Vorlage jedoch abgelehnt.

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«Gestandene Unternehmer kommen an ihre Grenzen»

20.08.2025

​Die Sicherung attraktiver Rahmenbedingungen für die Bündner Wirtschaft ist ein zentrales Anliegen des Bündner Gewerbeverbands. Dabei hat sich die Raumplanung in den letzten Jahren zu einem entscheidenden Standortfaktor entwickelt – und zugleich zu einer der grössten Herausforderungen für unsere Mitglieder. Jan Koch, Unternehmer aus Tamins, und Christine Kocher, Anwältin aus Klosters, sprechen im grossen Interview die Herausforderungen bei der Ortsplanrevisionen und bei Baubewilligungsprozessen an.

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Vernehmlassung zur Neukonzeption der Verkehrssteuer

29.04.2025

Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden (DWGR) begrüssen die Bestrebungen der Regierung, die Strassenverkehrssteuer im Kanton an die technologischen Neuerungen anzupassen und anerkennen die Notwendigkeit, diese als Teil der Spezialfinanzierung Strassen auf aktuelle und künftige Veränderungen im Mobilitätsverhalten auszurichten. Insbesondere begrüssen die DWGR, dass die künftige Strassenverkehrssteuer technologieneutral sowie solange notwendig mit einem ökologischen Lenkungseffekt ausgestaltet werden soll.

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Stärkung der höheren Berufsbildung

31.03.2025

Der BGV hat an der Vernehmlassung zum neuen kantonalen Gesetz über die Höhere Berufsbildung (GHB) teilgenommen. Zusammen mit den weiteren Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden (DWGR) begrüsst er das Vorhaben der Regierung. Die DWGR fordern eine deutliche Erhöhung der vorgesehenen finanziellen Mittel für die Höhere Berufsbildung.

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Was ist unsere Politik?

Folgende Leitlinien stehen bei der Interessenvertretung im Zentrum:

  • Der freie Wettbewerb ist gewährleistet. Staatliche Interventionen haben in der Wirtschaftspolitik immer nur eine unterstützende Rolle.
  • Die Regelungsdichte und administrative Belastung für Unternehmen, insbesondere KMU, ist so gering wie möglich zu halten.
  • Ein langfristig gesunder Staatshaushalt bei attraktiven Rahmenbedingungen für Einwohner und Unternehmen ist gewährleistet.
  • Die Entwicklungsstrategien des Kantons (bspw. Raumentwicklung, Regierungsprogramm etc.) tragen den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Bevölkerung sowie den unterschiedlichen Gebieten des Kantons Rechnung.
  • Rechts- und Planungssicherheit ist durch ordnungspolitisch orientierte Wirtschaftspolitik zu gewährleisten.